11/11/2014

give us the wind, give us the storm

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Es grollte und zog sich zu, der Horizont verfärbte sich, die untere Hälfte bestand aus Wellen und Sand und leerte sich. Dann schüttete es aus Kübeln. Ich stand da, wo es halbwegs überdacht war und als die Kübel milder wurden, stapfte ich barfuß durch den nassen Sand, um die nebelig werdende Sicht festzuhalten. Von oben noch immer mehr als genug Tropfen, sie haben sich matt an den Rändern der Abzüge festgesetzt.

Das Gewitter schob sich durch den Himmel und veränderte die Wolkenfronten minütlich, das Wasser färbte seine dunkelblauen Wellen türkis und ich stand einfach still, mitten im Regen.


Als ich umkehrte, bei jedem Schritt einsackend, war es, als hätte man die leisen Momente erhört, in denen man wünschte, das Leben würde musikalisch untermalt, da kam sie. Der Ort, der die halbe Überdachung hatte und an dem ich meine Schuhe gelassen hatte, spielte sie in höchster Lautstärke, die neunte Sinfonie

Dann kam der Bus. Ich stieg ein und fuhr mit nassen Haaren, sandigen Füßen und Beethoven im Ohr an den Ort, der für eine Weile zu Hause war. Während die überfluteten Straßen an mir vorbeirauschten, verstand ich, dieser Moment handelte von Minuten.